Minimalismus trifft Prägnanz

Das Design einer Wort- und/oder Bildmarke, weitläufig unter dem Begriff „Logo“ zusammengefasst, wird unter den gestalterischen Schwerpunkten als die Königsdisziplin bezeichnet. Das Logo stellt die Basis des Corporate Designs dar und hat die Aufgabe, den Markenkern eines Unternehmens widerzuspiegeln – im besten Fall mit minimalen Mitteln. Denn „ein Zeichen ist gut, wenn man es mit dem großen Zeh in den Sand kratzen kann“ wie Kurt Weidemann, einer der einflussreichsten und viel zitierte Gestalter des 20. Jahrhundert, feststellte. Eine ähnliche Herausforderung dürfte das Pinkeln in den Schnee darstellen, das alternativ auch gerne genannt wird. Ob Sand oder Schnee, die Reduktion auf das Wesentliche ist entscheidend, während es gleichzeitig gilt, nicht weniger als die Identität einer (nicht selten komplexen) Marke zu visualisieren.

Da ich mich dieser Herausforderung besonders gerne und schwerpunktmäßig widme, möchte ich an dieser Stelle eine kleine Zusammenstellung von Logos vorstellen, die ich in den letzten Jahren entwickeln durfte.

Die mit * gekennzeichneten Logos sind im Rahmen der Festanstellung bei Oktober Kommunikationsdesign entstanden.

Weitere Beispiele sind unter der Kategorie Logogestaltung zu finden.